Pressemitteilungen

Meldung vom 02.08.2017

„Die heutige Ankündigung der Ministerin, sie habe die Schulen gut auf das neue Schuljahr vorbereitet empfinden wir Eltern als blanken Hohn und als Grenze zum Zynismus“, empört sich Dr. Jeschke, Vorsitzender des Verbandes, in seiner ersten Reaktion auf die heutige Pressekonferenz der Kultusministerin zum Schuljahresbeginn. Die Ministerin erkennt kleinlaut, dass alle Pläne der vergangenen vier Jahre zur Lehrkräftegewinnung und zur Sicherung der Unterrichtsversorgung beispiellos gescheitert sind.

Meldung vom 31.07.2017

Als hilflosen Akt der Verzweiflung beschreibt Dr. Hartwig Jeschke, Vorsitzender des Verbandes das aktuelle Vorgehen der Landesregierung zum neuen Schuljahr Gymnasiallehrkräfte an die Grundschulen und weitere Schulformen  per Anordnung zu verpflichten.

„Damit erklärt die Ministerin quasi das Scheitern von vier Jahren Bildungspolitik in ihrem Kerngeschäft, die Unterrichtsversorgung landesweit für alle Schulformen zu sichern“, stellt Dr. Jeschke fest.

Meldung vom 19.06.2017

Mit verhaltener Freude nimmt der Verband der Elternräte die heutige Ankündigung des Ministeriums zur Kenntnis, für das neue Schuljahr die Budgets für Klassenfahrten zu erhöhen.

„Leider erkennt man bei genauerer Betrachtung sofort, dass viele Gymnasien leer ausgehen werden“, erklärt Dr. Hartwig Jeschke, Vorsitzender des Verbandes. Auch könne man nicht nur die großen Gymnasien unterstützen, der Bedarf sei ebenfalls bei vielen kleineren Gymnasien vorhanden. Fraglich sei zudem, ob das Budget im Ganzen ausreichend ist.

Meldung vom 12.05.2017

Dass sich die Gymnasien Niedersachsens aus Sicht der Eltern in einer bildungspolitischen Talfahrt befinden, offenbart in erschreckender Weise die aktuelle Umfrage des Verbandes der Elternräte der Gymnasien Niedersachsens. Danach bleibt es an den Gymnasien mit 97,12% bei einer Unterrichtsversorgung, die sich erneut auf einem historischen Tiefstand befindet
(Verhältnis aus erteilten Unterrichtsstunden zu den Sollstunden).

Meldung vom 09.03.2017

Als in höchstem Maße skandalös haben der Philologenverband Niedersachsen und der Verband der Elternräte der Gymnasien in einer gemeinsamen Erklärung die Weigerung von Kultusministerin Heiligenstadt bezeichnet, für die jetzt fertig ausgebildeten Gymnasiallehrer in Niedersachsen eine ausreichende Zahl von Stellen auszuschreiben. „Etwa 700 Referendare haben jetzt ihre Ausbildung beendet und stehen zur Einstellung zum 1.2.2017 bereit. Doch für Gymnasiallehrer hat das Kultusministerium nur etwa 360 Stellen ausgeschrieben“, kritisierte der Vorsitzende des Philologenverbandes Horst Audritz. Damit würde fast die Hälfte der ausgebildeten Gymnasiallehrer in Niedersachsen keine Stelle bekommen. „Das ist ein Skandal“, unterstrich Audritz. Diesen jungen Lehrern bliebe nur die Möglichkeit, in andere Bundesländer abzuwandern.

Meldung vom 27.10.2016

„Wenn sich unsere Kultusministerin an den Zahlen zur Unterrichtsversorgung messen lassen müsste, wäre sie gescheitert“, kritisiert Dr. Jeschke, Vorsitzender des Verbandes die aktuelle Situation an den Gymnasien in Niedersachsen.

Meldung vom 23.06.2016

Mit Bedauern hat der Verband der Elternräte angesichts der hohen Unterrichtsausfälle eine Hiobsbotschaft der Kultusministerin vernommen, nach der in den nächsten zwei Jahren die Zahl der Lehrer landesweit lediglich um 64 Vollzeitlehrer steigen soll.

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